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Autofinanzierung mit Krankengeld

Zwar ist die Autofinanzierung auch mit Krankengeld möglich, sie muss aber als schwierig eingeschätzt werden. Aus der Zahlung von Krankengeld geht schließlich hervor, dass der Antragsteller schon länger als sechs Wochen krank ist, das wirft vonseiten der Bank Fragen auf. Möglicherweise ist die Krankheit so ernst, dass die betreffende Person nicht mehr in den Beruf zurückkehren kann und es später zu einem Tilgungsausfall kommt. Das ist der Grund, warum eine Autofinanzierung mit Krankengeld oft nicht bewilligt wird.

Autofinanzierung mit Krankengeld: Ist das angebracht?

Natürlich muss sich der Antragsteller selbst fragen, ob in seiner Lage eine Autofinanzierung angebracht ist. Eine Ausnahme wären Krankschreibungen, die aufgrund einer Unfallverletzung länger als sechs Wochen dauern, wobei die vollständige Genesung absehbar ist. Alle anderen Krankheiten dauern selten so lange, sodass die Bedenken eines Geldgebers gegen die Autofinanzierung mit Krankengeldbezug durchaus berechtigt erscheinen. Wenn die gesamte Situation undurchsichtig, die Krankheit nicht durchschaubar erscheint, macht es mit Krankengeld keinen Sinn, eine Autofinanzierung zu beantragen. Es muss berechtigte Zweifel daran geben, dass dieser Kredit überhaupt ordnungsgemäß getilgt werden kann. Diese Argumente sprechen gegen eine Autofinanzierung mit Krankengeld.

Bürgschaft für die Autofinanzierung mit Krankengeld

Natürlich kann eine Autofinanzierung mit Krankengeld immer mithilfe eines solventen Bürgen aufgenommen werden. Dieser Bürge sollte über bestehende Risiken gut informiert sein, am ehesten aus der Situation eines nahestehenden Angehörigen heraus. So einem Menschen ist die Krankheit am ehesten zu erklären, auch entwickelt er Empathie und möchte sehr gern helfen. Vielleicht profitiert dieser Angehörige – Ehe- oder Lebenspartner, Vater, Mutter, Kind oder Oma – auch selbst als Beifahrer und Mitnutzer von der Finanzierung eines neuen Kraftfahrzeugs.


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